Was kann ich gegen Pickelmale tun?

Was sind Pickelmale?

Bei Pickelmalen handelt es sich um so genannte postinflammatorische Hyperpigmentierungen (PIH), also nach einer Entzündung auftretende Pigmentflecken. Diese kennzeichnen sich als rötlich bis braun verfärbte Stellen, die auf bereits abheilten Akne-Hautbereichen entstehen. Es sind keine Narben und trotzdem können Pickelmale optisch stören, da sie das gesamte Hautbild uneben und unruhig aussehen lassen.

Was hilft am besten?

Durch eine angepasste Hautpflege lassen sich Pickemale mit Hilfe von speziellen Wirkstoffen reduzieren. Ein Fruchtsäurekomplex in der Kombination mit dem Wirkstoff Niacinamide (Vit. B3) wirkt nicht nur porenverfeinernd und leicht hornlösend, sondern auch gegen die unschönen Flecken. Niacinamide wirkt der übermäßigen Produktion von Melanin entgegen, Fruchtsäuren unterstützen die Hauterneuerung und bewirken so, dass Pigment-Nester aus der Haut abgetragen werden. Auch chemische Peelings, die beim Dermatologen oder einer Kosmetikerin durchgeführt werden, können bereits vorhandene Pickelmale reduzieren und sorgen für ein gleichmäßig aussehendes Hautbild.

Wie kann ich vorbeugen?

Eine wichtige Schlüsselrolle bei der Entstehung von Pickelmalen spielt die UV-Strahlung. Denn die entzündlichen Areale von Pickeln und Unreinheiten reagieren besonders sensibel auf UV-Strahlung. Diese regt die Melaninsynthese in der Haut an und so bleiben nach dem „Pickel“ unschöne dunkle Flecken. Daher ist ein täglicher UV-Schutz Pflicht, um der Entstehung von Pickelmalen vorzubeugen. Gerade bei unreiner Haut ist die Wahl des richtigen Produktes aber gar nicht so einfach. Sinnvoll sind leichte Gelformulierungen, die die Haut mit Feuchtigkeit versorgen, aber nur einen geringen bis gar keine Lipidanteil haben. Die Haut sollte mindestens mit einem Lichtschutzfaktor von 30 geschützt werden, besonders dann wenn auch in den sonnigeren Monaten Fruchtsäuren zum Einsatz kommen.

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2 Kommentare

  1. es betrifft die Cream u. Mask
    Sehr geehrte Damen und Herren, seit einiger Zeit – also seit einem Jahr benutze ich die og. Creme u. Mask. Nun habe ich mir Nachschub geholt und stelle fest, dass die Creme wie kleine Peeling-Kügelchen enthält und auf der Haut leicht unangenehm ist. Ich habe mir danach die Creme abgewischt und nochmals eine kleine Menge – ich benutze die Creme als Tages- od. auch Nachtcreme zusätzlich zu einer anderen Creme- auf die Hand gedrückt und dann aufgetragen. Da war der leichte unangenehme Peelingkügelchen Effekt nicht vorhaden . Könnte es sein, dass diese Charge in der gleichen Abfüllung wie das Peeling Produkt geraten ist, oder könnte es daran liegen, dass sich im Inneren der Tube die Creme absetzt und dann beim ersten Mal die leicht abgesetzte Creme zunächst herauskommt, denn nach einem erneuten Pumpen ist das Produkt dann einwandfrei. Für eine Antwort wäre ich Ihnen dankbar, denn ich verwende seit langem sowohl die Augencrem Retard, sowie das Serum und auch die Vitamin C Creme. Meiner Enkelin habe ich ebenfalls empfohlen, da sie unter leichter Akne leidet Ihre Produkte zu benutzen.

    1. Sehr geehrte Frau Bock,
      vielen Dank für Ihre Nachricht. Die Qualität und Sicherheit der Produkte steht für uns an oberster Stelle. Durch die spezielle Tubentechnologie ist der Tubeninhalt vor dem Kontakt mit Sauerstoff geschützt, sodass sich die Creme in dem Spender nicht absetzen kann.
      Wenn Sie uns die Chargennummer des Produktes weiterleiten, können wir diese Produktionsreihe überprüfen und nachvollziehen, woher die Peeling-Partikel stammen.
      Wir entschuldigen uns für die Unannehmlichkeiten. Mit freundlichen Grüßen
      A. Tersteeg

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