5 Fakten über deine Füße

Egal, ob groß, klein, breit oder schmal, unsere Füße sind so einzigartig wie der Mensch selbst. Sie sind die wahren Helden des Alltags und leisten Schwerstarbeit. Denn unsere Füße tragen uns durch das ganze Leben. Leider wird ihnen häufig viel zu wenig Aufmerksamkeit geschenkt. Dabei sind sie viel mehr als nur das Fundament unseres Körpers und Mittel zur Fortbewegung. Zeit sie sich mal ein wenig genauer anzuschauen.

Wie sind sie aufgebaut? Wie weit werden wir von ihnen im Verlauf des Lebens getragen und was hat es mit den „Käse-Füßen“ auf sich? Dies und viele weitere Fragen rund um unsere Füße beantworte ich euch hier.

1. Unsere Füße: filigran und belastbar

Unsere Füße sind beeindruckend komplex aufgebaut: 26 Knochen, 27 Gelenke, 32 Muskeln und Sehnen, 107 Bänder und 1700 Nerven-Endigungen bilden ein ausgeklügeltes stabiles System, das uns durchs Leben trägt.

2. Wir laufen drei Mal um die Welt

An einem Tag kommen wir durchschnittlich auf 8.000 bis 10.000 Schritte, das entspricht in etwa einer Entfernung von 8 Kilometern. Insgesamt legen wir in unserem gesamten Leben durchschnittlich 128.747 Kilometer zurück, das ist vergleichbar mit mehr als 3 Weltumwanderungen.

3. Käse-Füße? Das muss nicht sein!

Über 90.000 Schweißdrüsen scheiden wir täglich mehr als einen halben Liter an Feuchtigkeit über unsere Füße aus. Das hilft uns, die Körpertemperatur zu regulieren und unseren Körper vor Überhitzung zu schützen. Dadurch bildet sich aber häufig auch ein feuchtwarmes Milieu in unseren Schuhen. Diese bieten einen idealen Nährboden für Mikroorganismen. Bakterien fangen an, den geruchlosen Schweiß zu zersetzen, und es kommt zu den unbeliebten Käse-Füßen. Durch das richtige Schuhwerk und eine regelmäßige Fußhygiene kann dem entgegengewirkt werden. Daher ist zur Reinigung ein hautneutrales, seifenfreies Syndet mit Mineralien aus dem Toten Meer zu empfehlen. Es reinigt die Füße gründlich und ist zugleich mild zur Haut und enthält rückfettende Inhaltsstoffe, um die Haut vor dem Austrocknen zu schützen.

4. Sie sind wahre Dickhäuter

Im Vergleich zu anderen Regionen des Körpers ist die oberste Hautschicht an unseren Füßen am stärksten ausgeprägt. Die Epidermis, unsere oberste Hautschicht, hat normalerweise eine Dicke von etwa 0,1mm. An den Fußsohlen kann sie jedoch zwischen 1 bis 5mm dick werden. Unsere Füße brauchen eine besonders gute Polsterung, denn bei jedem Schritt tragen sie das Dreifache unseres Körpergewichts. Trotz der Polsterung kann es zu einer Beeinträchtigung der Barrierefunktion kommen. Durch übermäßige Reibung trocknet die Haut schneller aus und verdickte Hautstellen bilden sich, die so genannten Schwielen. Diese verdickten Hautareale sehen nicht nur unschön aus, sie können auch Schmerzen verursachen. Eine regelmäßige Pflege schützt sie vor Trockenheit und vor der Entstehung schmerzhafter Schwielen. Bei rissigen, sehr verhornten Füßen sind hornlösende Hautpflegeprodukte mit einem 40%igen Urea-Anteil ideal geeignet. Für die tägliche Pflege eignen sich Cremes mit einem Urea Anteil von bis zu 10%. Sie spenden unseren Füßen Feuchtigkeit und schützen die Hautbarriere.

5. Füße = Spiegel der Gesundheit

In der Chinesischen Medizin heißt es, wir tragen unseren Körper auf unseren Fußsohlen. Die Füße spiegeln den Gesundheitszustand unserer Organe und können auf innere Erkrankungen hinweisen. Ausschlaggebend dafür sind die Temperatur, die Farbe, die Hornhaut, die Fußballen und die Form der Zehen. Besonders beliebt ist daher auch die Fußreflexzonenmassage. Denn die Reflexzonen der Füße haben eine Verbindung zu unseren Organen. Eine entsprechende Massage dieser sensiblen Punkte wirkt sich daher häufig lindernd auf körperliche Beschwerden, wie beispielsweise Arthrose, Kopfschmerzen oder Rückenschmerzen aus

 

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